SPD 60 plus Ba-Wü

Herzlich Willkommen!

Wer wir sind.

Wir sind eine selbständige Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Wir engagieren uns und suchen den Dialog mit den anderen Generationen. Bei uns kann jeder ältere Mensch mitmachen, auch wenn er noch nicht Mitglied unserer Partei werden will. Auch jüngere Menschen, die sich mit Altersfragen beschäftigen, sind uns willkommen.

Was wir wollen.

Wir wollen unsere Kenntnisse und Erfahrungen für die Gestaltung der Zukunft einbringen. Wir erwarten, daß die Lebensleistung unserer Generation respektiert wird. Wir wollen nicht bevormundet werden. Wir vertreten unsere Interessen selbst!

Was wir tun.

Wir machen Aktionen, Projekte und Veranstaltungen, diskutieren und mischen uns ein, wenn politische Entscheidungen anstehen. Es gibt in jedem Landkreis eine Seniorenarbeitsgemeinschaft der SPD, zumindest eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner.
Wir laden Sie oder Dich zum Mitmachen recht herzlich ein.

Lothar Binding MdB
Landesvorsitzender SPD 60plus

 

Veröffentlicht in Veranstaltungen
am 14.07.2016

Unter dem Titel „Der Mensch im Mittelpunkt – Unser Gesamtkonzept Pflege“ hatte die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Seniorinnen und Senioren (SPD 60 plus) Baden-Württemberg zu einer Diskussionsveranstaltung ins Dienstleistungszentrum des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Stuttgart eingeladen.

„Unsere Gesellschaft wird immer älter und die Zahl der Pflegebedürftigen steigt kontinuierlich an – inzwischen auf rund 2,6 Millionen allein in Deutschland. Diese Menschen wollen in Würde und möglichst in ihrer gewohnten Umgebung alt werden“, betonte der 60 plus-Landesvorsitzende Lothar Binding MdB in seiner Einführung. Macit Karaahmetoglu, Vorstandsvorsitzender des ASB Region Stuttgart, hielt ein Grußwort.

In ihrem Impulsvortrag sprach Hilde Mattheis MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, über die bereits umgesetzten und zukünftigen Reformvorhaben im Bereich Pflege. „Wie im Koalitionsvertrag vereinbart wollen wir die Situation der Pflegebedürftigen, ihrer pflegenden Angehörigen und der Menschen, die in der Pflege arbeiten, verbessern. Die Unterstützung und Sicherung der Teilhabe ausweiten, Pflegepersonen weiter entlasten, gute Arbeit für Pflegefachkräfte ermöglichen und die Pflegeinfrastruktur ausbauen - das sind unsere Ziele“, so Hilde Mattheis. In den vergangenen Jahren wurden das Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, das Hospiz- und Palliativgesetz und die Pflegestärkungsgesetze (PSG) I und II verabschiedet. Mit nunmehr fünf Pflegegraden haben auch demenziell Erkrankte Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung. Die Pflegeleistungen wurden erhöht. Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige bringt u.a. der Ausbau der Tagespflege. Gegen Abrechnungsbetrug müsse entschieden vorgegangen werden. Skeptisch sieht Hilde Mattheis den Pflegefonds, der auf Druck von CDU/CSU eingerichtet worden war - als Rücklage, um künftige Beitragserhöhungen abzumildern. „Dieses Geld käme – nicht zuletzt angesichts der derzeitigen Zinsentwicklung - besser direkt den Pflegebedürftigen zugute. Mit dem kürzlich vom Bundestag verabschiedeten PSG III sollen Pflegequalität und Versorgung auf kommunaler Ebene verbessert werden. Derzeit werde an einer Reform der Pflegeberufeausbildung gearbeitet. „Wir wollen eine generalisierte Grundausbildung mit weiterer Spezialisierung für Pflege, Kinderpflege und Altenpflege. Das schafft mehr Durchlässigkeit für die Beschäftigten“, so Hilde Mattheis weiter.

Veröffentlicht in Aktuelles
am 10.06.2016

Der ehemalige Seniorenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Reusch-Frey, wird zum 1. Oktober 2016 die Leitung des treffpunkt 50plus in Stuttgart übernehmen. Die Einrichtung für Bildungs- und Kulturarbeit mit älteren Menschen in der Landeshauptstadt wird von der Evangelischen Akademie Bad Boll im Auftrag und mit Förderung durch die Stadt Stuttgart getragen. 

Thomas Reusch-Frey ist gebürtiger Metzinger und absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Landwirt, bevor er evangelische Theologie studierte. Von 1994 bis 2011 war er Gemeindepfarrer in Bietigheim-Bissingen, wo er auch seit 1999 Mitglied des Gemeinderats ist. Von 2009 bis 2011 gehörte er dem Ludwigsburger Kreistag an. Von 2011 bis 2016 war er Landtagsabgeordneter. Er ist 57 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder.

(Foto: R. Pfisterer)

Veröffentlicht in Bundespolitik
am 27.04.2016

Zur aktuellen Diskussion um Altersarmut erklärt die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis:

„Es kann nicht sein, dass fast die Hälfte der Menschen in Deutschland von Altersarmut bedroht sein wird. Die Pläne der Bundesregierung zur Rentenreform müssen unter dem Leitsatz stehen, dass alle Menschen im Alter ein faires Auskommen haben“, fordert die Ulmer Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis anlässlich der aktuellen Debatte zu einer umfassenden Rentenreform.

„Viele Menschen schildern mir ihre finanziellen Probleme im Alter, obwohl sie ihr Leben lang gearbeitet haben“, schildert Mattheis ihren Arbeitsalltag und fordert: „Die Menschen müssen von ihrer gesetzlichen Rente leben können!“

Das bedeute konkret, dass das Rentenniveau wieder deutlich oberhalb von 50% im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen der Erwerbstätigen stabilisiert werden müsse. Außerdem müssten private Vorsorge-Modelle wie die Riesterrente grundlegend überarbeitet werden: „Sie haben nicht gehalten, was versprochen wurde und stehen vor allem denen nicht zur Verfügung, die sie dringend bräuchten“, setzt sich Mattheis für einen grundlegenden Kampf gegen Altersarmut ein.

Veröffentlicht in Aus dem Parteileben
am 27.04.2016

Die erst im Oktober 2015 gegründete Arbeitsgemeinschaft 60 Plus der SPD im Kreisverband Böblingen trifft sich regelmäßig einmal im Monat zum Arbeitsgespräch.

"Unsere Arbeitsgruppe ist für jeden offen, der sich mit Themen der älter werdenden Gesellschaft beschäftigen möchte. Wir wollen etwas verändern und vor allem verbessern", so der AG Vorsitzende Jürgen Grahl.
 
Gemeinsam mit dem stellv. Vorsitzenden Yusuf Shoaib und dem für die Presse zuständigen Wolfgang Ebsen werden aktuelle politische Themen auf Kreis / Landes und Bundesebene diskutiert.

Nach der verlorengegangenen Landtagswahl im März ist der SPD-Kreisverband Böblingen mit keinem Abgeordneten im Landtag  vertreten.

Die AG 60 Plus im Kreisverband arbeitet derzeit an einem Antrag für den Parteikonvent zum Thema „ Sicherung im Alter“. Soziale Gerechtigkeit muss wesentlich stärker in den Fokus unserer Arbeit gestellt werden.
Wir sind kein Kaffeekränzchen – Es gibt noch viel zu tun –

Kontakt:
www.ag60plus-bb.de
www.facebook.com/ag60plusboeblingen

Veröffentlicht in Aus dem Parteileben
am 30.03.2016

Das beherrschende Thema der Landesvorstandssitzung der Arbeitsgemeinschaft 60 plus im März 2016 betraf die Frage: Warum führten die gute Politik der SPD in Baden-Württemberg und die gute Regierungsarbeit der SPD Ministerinnen und Minister bei der Landtagswahl zu einem schlechten Ergebnis?

Für die SPD insgesamt ergibt sich nach den Landtagswahlen ein uneinheitliches Bild: Absturz in Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg, Sieg in Rheinland-Pfalz. Neben dem praktisch alle anderen Themen dominierenden Flüchtlingsthema, scheinen der Amtsbonus von Ministerpräsidentinnen oder Ministerpräsidenten und das mediale Schattendasein der jeweiligen Juniorpartner eine erhebliche Rolle gespielt zu haben.

Um wieder Vertrauen in die SPD aufzubauen, um wieder glaubwürdige und personell wie inhaltlich abgestimmte Politik für soziale Gerechtigkeit für die meisten Leute im Land greifbar zu machen, muss – auch mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 – eine gründliche und differenzierte Analyse erfolgen.
Dabei schlägt der Landesvorstand der AG 60 plus vor, sich auch auf externen Sachverstand – als Blick von außen – zu stützen und neben dem Landesvorstand frühzeitig die Vorstände der SPD Kreisverbände und Arbeitsgemeinschaften miteinzubeziehen.