SPD 60 plus Ba-Wü

Herzlich Willkommen!

Wer wir sind.

Wir sind eine selbständige Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Wir engagieren uns und suchen den Dialog mit den anderen Generationen. Bei uns kann jeder ältere Mensch mitmachen, auch wenn er noch nicht Mitglied unserer Partei werden will. Auch jüngere Menschen, die sich mit Altersfragen beschäftigen, sind uns willkommen.

Was wir wollen.

Wir wollen unsere Kenntnisse und Erfahrungen für die Gestaltung der Zukunft einbringen. Wir erwarten, daß die Lebensleistung unserer Generation respektiert wird. Wir wollen nicht bevormundet werden. Wir vertreten unsere Interessen selbst!

Was wir tun.

Wir machen Aktionen, Projekte und Veranstaltungen, diskutieren und mischen uns ein, wenn politische Entscheidungen anstehen. Es gibt in jedem Landkreis eine Seniorenarbeitsgemeinschaft der SPD, zumindest eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner.
Wir laden Sie oder Dich zum Mitmachen recht herzlich ein.

Lothar Binding MdB
Landesvorsitzender SPD 60plus

 

Veröffentlicht in Aus dem Parteileben
am 11.07.2018

(Foto: Dr. Eva Funke)

Ein lange verschollenes Relikt haben Stuttgarter Genossen um Peter Steinhilber entdeckt und ans Stadtmuseum Stuttgart übergeben: Die historische Fahne des "Reichbanners Schwarz-Rot-Gold".

"Beim Umzug einer Genossin ins Pflegeheim kam sie zum Vorschein. Die Farben stehen für die Demokratie- und Freiheitsbestrebungen der Revolution von 1848", erläutert Peter Steinhilber. Der überparteiliche Verband "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" wurde 1924 gegründet. Vorsitzender der Ortsgruppe Stuttgart war der spätere Generalstaatsanwalt und Nazi-Jäger Fritz Bauer. Ziel der Mitglieder war die Verteidigung der Weimarer Republik – zum Teil auch mit Waffen. Nach der Machtergreifung durch Hitler wurde der Reichsbanner-Verband verboten wurde, auch die Mitglieder der Ortsgruppe Stuttgart kamen dadurch in Gefahr. Ein Genosse erinnert sich, dass die Waffen im Neckar versenkt wurden und auch die Fahne verschwinden musste. Mutige Genossen versteckten sie, aber irgendwann landete sie auf dem Dachboden. Erst beim Umzug wurde sie wiederentdeckt.

Mittlerweile ist die Besitzerin leider verstorben. Dass dieses wesentliche Zeugnis für die politische Vielfalt und die liberalen Ströungen in Stuttgart nicht wieder auf irgendeinem Dachboden verschwinden dürfe, davon haben die Stuttgarter Genossen die Nachkommen überzeugt und die Fahne nun dem Stadtmuseum übergeben.

Veröffentlicht in Allgemein
am 11.07.2018

Am 30.6.2018 hat die Landesvorsitzende Leni Breymaier hier mit Ute Vogt, die Willy Brandt Medaille an Peter Steinhilber verliehen. Dazu gratulieren wir ganz herzlich!

Peter Steinhilber war lange Jahre hauptamtlich beim SPD-landesverband beschäftigt. Seit seinem Eintritt in den Ruhestand engagiert er sich ehrenamtlich als stellvertretender 60 plus-Landesvorsitzender sowie als Kreisvorsitzender der 60 plus Stuttgart. Dort hat er es gschafft, in 10 Jahren 120 monatlichen Veranstaltungen zu veranstalten. In seiner Ansprache betonte er, dass dies nicht möglich gewesen wäre ohne alle die Referenten, die Gesprächspartner, die Aufklärer und die Anstifter, die mitgeholfen haben jeweils ein aktuelles Thema zu bearbeiten. Ebenso gebühre denjenigen Dank, die gekommen sind, mitdiskutiert und ihr Interesse gezeigt haben. Er ermunterte alle, sich weiter an der eigenen Meinungsbildung zu beteiligen. Das sei der erste Schritt zu einer SPD Erneuerung.
 

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 11.07.2018

In seiner Begrüßung stellte das Landesvorstandsmitglied Norbert Theobald praktische Beispiele in der alltäglichen Nutzung digitaler Teilhabe vor. „Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran und nicht alle halten dabei Schritt“, warnte er. Dieses Thema bewege zunehmend die Menschen im Alltag. „Gerade Ältere, die nicht mit den modernen Geräten und Anwendungen aufgewachsen sind, tun sich schwer“, so Theobald. Hier müsse man helfen und unterstützend arbeiten. Es sei nicht allein Sache der Industrie das Tempo der „digitalen Revolution“ zu bestimmen, der Gesetzgeber müsse hier in vielen Belangen regulierend einschreiten.

Die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken, die auch dem Innenausschuss und der Arbeitsgruppe „Digitale Agenda“ im Deutschen Bundestag angehört, wies anhand einiger Beispiele am Anfang ihres Vortrages darauf hin, dass der digitale Wandel sowohl im privaten als auch im beruflichen Lebensbereich das gesellschaftliche Leben bestimmt. „Digitaler Wandel bedeutet Chancen und Risiken“, so Saskia Esken. Neben den positiven Entwicklungen der Digitalisierung – wie der schnelle Zugang zu den Informationen aus aller Welt, eine wesentliche Entwicklung des investigativen Journalismus und der damit zusammenhängenden Transparenz, - sei auch auf die negativen Folgen des digitalen Zeitalters hingewiesen: Die Spaltung der Gesellschaft durch Desinformationen im Netz, Ausschluss aus der Solidargemeinschaft durch gezielte virtuelle Diskriminierung und Vieles mehr. Die gerechte Verteilung der Nutzerrechte wurde durch die Referentin als sozialdemokratische Aufgabe definiert.

Veröffentlicht in Aus dem Parteileben
am 20.06.2018

Im mit 30 Personen gut besuchten Raum im Billetschen Schlößchen fand am 13. Juni 2018 eine Veranstaltung der SPD AG 60plus Ortenaukreis statt mit den Themen zur Patientenverfügung, zur Vorsorgevollmacht und zum Testament. Rechtsanwältin Isabel Hutter-Vortisch, aus Pforzheim angereist, fand insbesondere für die schwierigen Themen die richtigen Worte und betonte immer wieder, wie wichtig präzise Angaben (was will ich ganz genau erreichen?) in den Vollmachten und im Testament sind. Zum Schluss gab es großen Beifall für Frau Hutter-Vortisch für ihr großartiges Referat, einen Korb mit den besten Früchten und Gemüse aus der Ortenau und für jede Besucherin eine rote Rose.

Ilse Schmidt

Veröffentlicht in Aus dem Parteileben
am 12.06.2018

IG-Metall-Chef Michael Unser informiert SPD-Senioren über Digitalisierung

Die Digitalisierung wird zunehmend in unser Leben eingreifen und die Arbeitswelt nachhaltig verändern. Das ist auch den SPD-Senioren bewusst, und so hat die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus Heilbronn Stadt und Land den Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Heilbronn-Neckarsulm, Michael Unser, eingeladen, um mehr über die Auswirkungen der Digitalisierung zu erfahren.

Beim Titel „Arbeit und Leben 4.0“ geht es um die gegenwärtige „4. industrielle Revolution“. Bei industriellen Revolutionen geht man davon aus, dass der technologische Fortschritt steigende Produktivität mit sich bringt, aber auch Arbeitsplatzverluste. Es wird prognostiziert, dass 450 000 Arbeitsplätze bis zum Jahr 2025 verloren gehen, aber auch 390 000 neu geschaffen werden. Der digitale Wandel wird das Spektrum der Berufsbilder stärker denn je verändern´, so Unser. Eine abgeschlossene Berufsausbildung sei nicht mehr hinreichend. Es bedürfe laufender Zusatzqualifikationen, „lebenslanges Lernen“ und generell ein höheres Bildungsniveau. „Einfache“ Jobs werden wegrationalisiert, Software-Spezialisten, Robotertechniker und Ingenieure entwickeln immer neue Geräte und Algorithmen.

Da stellt sich, so Unser, die Frage nach sozial und menschenverträglicher Arbeitsgestaltung, nach Gefährdungsbeurteilung und neuen Arbeitsschutzrechten. Technikfolgenabschätzung ist das Gebot der Stunde. Für Gewerkschaften und Betriebsräte ergeben sich ganz neue Herausforderungen, z. B. werden herkömmliche Arbeitszeiten hinfällig. Es gelte vor allem, hochqualifizierte Mitarbeiter zu erreichen und zu sensibilisieren. Die mobile, individualisierte und flexibilisierte Arbeitswelt müsse gemeinsam mit politischer Weichenstellung human bewältigt werden.

Helmut Sauter