SPD 60 plus Ba-Wü

 

60 plus Heilbronn: Die Zukunft gehört dem bargeldlosen Bezahlen

Veröffentlicht in Aus dem Parteileben

Die SPD-Senioren Heilbronn informierten sich über die Vielfalt mobiler Zahlungssysteme. Gerade in diesen Corona-Zeiten wird den Kunden an den Ladentheken allenthalben empfohlen: „Kontaktlos bezahlen“. Und tatsächlich zahlen immer mehr per EC-Karte oder mit dem Handy. Senioren tun sich da in der Regel eher schwer und zücken lieber das Portemonnaie und kramen am liebsten noch passendes Kleingeld heraus. Grund genug für die SPD-Senioren Heilbronn, sich zu informieren.

„Wie bezahlen wir heute und wie in der Zukunft?“ Zu diesem Thema
referierte Stefan Pretz, Electronic-Banking-Berater bei der Kreissparkasse Heilbronn. Das Kaufverhalten verändert sich rasant. Der zeitweilige „Lockdown“ hat dem Versand- und insbesondere Online-Handel enormen Auftrieb gegeben. Man bestellt telefonisch oder vermehrt online, bezahlt weniger durch Banküberweisung als vielmehr digital. Die Vielfalt der digitalen Banklösungen und Finanz-Apps explodiert regelrecht. Längst sind sichere Bezahlarten  flächendeckend verfügbar, einfach und sicher für den Käufer und mit Zahlungsgarantie im Online-Shop des Händlers. 

Auch Online-Banking ist immer weiter verbreitet. Die „Bargeld-Leidenschaft“ der Deutschen – etwa im Vergleich zu Skandinavien – erscheint als Auslaufmodell. Und so fragen sich die SPD-Senioren, ob es in zehn Jahren überhaupt noch Banküberweisungen, Bargeldautomaten und Kontoauszugsdrucker gibt? 

Kryptowährungen, wie Bitcoins, sind als (nicht gesetzliche) elektronische
Zahlungsmittel keine Währungen im eigentlichen Sinne, benötigen keine
Notenbanken und unterstehen keiner Organisation, sondern speisen sich aus einem Netzwerksystem von Algorithmen, enormer Rechnerleistung, wobei sich Kursschwankungen wie an der Börse ergeben können.

(Bericht: Helmut Sauter. Foto: Richard Mall)